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(Sindarin: der Osten)

Beschreibung

Ostlinge

Ostlinge

Der Name Rhûn bezeichnet das Gebiet jenseits des großen östlichen Binnenmeeres und wurde dem Land von den Gondorern gegeben. Für diese war Rhûn einfach alles jenseits ihrer Ostgrenzen. Aber die Geschichte des Landes, welches eigentlich gar keine bestimmten Grenzen hatte, ist natürlich viel älter.


Lage

Ganz im Osten Mittelerdes lag in frühester Zeit Cuivienen, das Land des Erwachens der Elben. Aber schon vorher ritt Orome hier durch die Wälder und jagte Melkors monströse Kreaturen. Er war es auch, der die ersten Elben fand. Die Elben wurden zwar bald nach Valinor gerufen, viele blieben aber auf dem Weg und andere machten sich gar nicht erst auf. Daher war das Land, das später Rhûn hieß, zuerst von wenigen umherziehenden Elben bewohnt. Zu dieser Zeit bestand wohl der größte Teil Rhûns aus tiefen Wäldern.

wichtige Orte

sind keine Umschrieben

Städte/ Dörfer/ befestigte Posten

sind keine größeren Siedlungen bekannt


Straßen

sind keine größeren bekannt


Die Rolle für Mordor

Rhûn


Wie auch Harad, stellt Rhûn wichtige Versorgungen für Mordor da. Sei es mit Handelsgütern, oder mit menschlichen Soldaten.

Umwelt

Das Rhûn des Zweiten und Dritten Zeitalters stellt sich als sehr komplexes, uneinheitliches Gebiet dar, wie man es von so einem großen Land erwarten kann. Die großen Urwälder der Altvorderenzeit waren wohl zu großen Teilen von den Menschen niedergemacht worden und hatten Wüsten, Steppen und Sumpflandschaften Platz gemacht. Einige große Wälder gab es aber mit Sicherheit immer noch. Es gab zahlreiche Gebirge, Flüsse und Gewässer, davon das größte das Binnenmeer von Rhun. Jenes hatte entweder einen unterirdischen Abfluss, oder wurde nach Süden hin von ein oder zwei Flüssen verlassen, die auf keiner bekannten Karte verzeichnet sind, obwohl sie gewaltig hätten sein müssen. Das Meer hatte nach Osten hin gefährliche Riffe, Untiefen und kleine Inselchen. Dennoch waren dort wohl auch Schiffe unterwegs, von Dorwinion und den anderen anliegenden Ländern und auch gondorische zu Zeiten, als es ein Teil Gondors war.

Rhûn hatte ein kontinentales Klima mit feuchtwarmen Sommern und eisigen Wintern. Besonders der Norden war extrem rauh und unwirtlich. Im Süden aber war der Boden fruchtbar und konnte viele Völker ernähren. Es gab auch gewaltige Tierherden, darunter die berühmten Rinder von Araw. Rhûn hatte also viel mehr zu bieten, als der weiße Fleck auf der Landkarte vermuten lässt.

Bevölkerung

Inwiefern die Angriffe aus Rhûn verschiedenen Völkern, Reichen oder Stämmem zuzuordnen sind, oder ob sich mehrere davon verbündeten, ist nicht bekannt. Sicher ist jedoch, dass sie alle zwar nicht auf direkten Befehl des Shalhbûrz handelten, aber massiv unter dessen Einfluß standen und von ihm aufgewiegelt wurden.

Geschichte

Rhûn wurde von den großen Ereignissen in Beleriand kaum berührt. Vor allem die Menschen in Rhûn gründeten viele kleine Reiche, die oft auch nicht lange bestanden. Jene unter dem Einfluss Melkors führten wohl häufig kleine Kriege gegen die anderen Menschen, Zwerge und Avari. Davon unberührt war das bekannteste Reich von Rhun, das ganz im Westen gelegene Dorwinion.

Zur Mitte des Zweiten Zeitalters begann das Dur-Hont, seine Macht in Mordor zu festigen. Damit kam das Ende der meisten freien Völker von Rhûn, denn die Menschen dort standen bald wie jene von Harad unter des Dur-Honts Schatten. Zunächst zögerlich, doch eines nach dem anderen fiel unter seine Gewalt. Viele waren ihm ohnehin schon dank Melkors Wirken geneigt. Als Boten schickte er wohl auch seine neuesten Diener dorthin aus, die noch jugendlichen Ringgeister.

Gerüchten zufolge hatte sich Valinor nicht ganz von Mittelerde abgewandt und sandte Hilfe in den Osten. Dies waren zwei Vorgänger der Istari, Maiar wie diese, mit den Namen Morinehtar und Romestamo, die jene Menschen, die sich gegen das Dur-Hont widersetzten, unterstützen sollten. Dabei waren sie anscheinend auch erfolgreich, denn andernfalls hätte das Dur-Hont viel früher über ein viel größeres Heer verfügt.

Beim Krieg des letzten Bündnisses standen aber viele Menschen und auch ein paar Zwerge aus Rhûn in des Dur-Honts Reihen.

Auch nach der Niederlage blieben viele Völker des Landes, das jetzt auch offiziell Rhûn hieß, unter den Schatten des Dur-Honts. 

Zu Beginn des Dritten Zeitalters waren diese aber zu geschwächt und Gondor zu mächtig, als dass es hier zu einem offenen Krieg hätte kommen können.

In Jahr 490 griffen die von den Gondorern abfällig Ostlinge genannten Menschen jedoch Gondor an, wurden aber bald besiegt.

Beim nächsten Angriff im Jahr 541 erschlugen sie gar König Romendacil, konnten aber wieder abgewehrt werden. Gondor vergrößerte sich nun bis jenseits des Binnenmeeres von Rhûn und die Ostlinge hielten für lange Zeit still. Bald hatten sie aber einen neuen Feind ausgemacht, die Menschen von Rhovanion. Diese führten verheerende Kriege gegeneinander, bis Gondor auf Seiten Rhovanions eingriff.

1636 kam aus den weiten Feldern von Rhûn eine furchtbare Krankheit, die große Pest. Die schrecklichen Folgen in Gondor sind bekannt, aber auch den Völkern von Rhûn ging es nicht besser. Dadurch herrschte nun über 200 Jahre Frieden, den die Menschen brauchten, um sich wieder zu erholen.

1851 dann griff eine Streitmacht mit Planwägen, die Wagenfahrer, mit großer Wucht Gondor an.

Erst 1944 waren diese für immer besiegt.

Im Jahr 2475 waren es die sogenannten Balchoth, die von Richtung Rhûn über Gondor herfielen. Mit der Folge, dass die Nordmenschen zu Hilfe kamen und sich in Rohan niederliessen. Dies war der letzte große Angriff, der direkt von Rhûn aus auf Gondor ausgeführt wurde.





Quellen:


http://derhobbit-film.de/rhun.shtml

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