Fandom


Barad dur lugbirz

Lugburz

Lugbúrz

Barad-Dûr

Namensbedeutung in Sindarin: „Dunkler Turm“

BS-Bezeichnung: „Lugbúrz“


Beschreibung

Als Synonyme werden  auch „Großer Turm“, „Schwarzer Turm“, „Schwarze Feste“ etc. genannt.  Alternativ ist jede Beschreibung möglich, deren Eigenschaften Lugbûrz als groß, mächtig und düster erscheinen lassen.

Ein gewöhnlicher Pizurk spricht den Namen meist flüsternd und voller Ehrfurcht aus, gerade dann, wenn dieser den schwarzen Turm schon zu Gesicht bekam.

Lugbúrz Mauern selbst bergen durch die bloße Verwendung von Stahl und Adamant nahezu unüberwindbare Hindernisse in sich, was sie ebenso widerstandsfähig und mit gewöhnlichen Mitteln nur schwer zerstörbar macht. Ein nicht zu unterschätzender Teil ist zudem mit Saurons Materie durchwirkt.

Charakteristisch, wie bei allen anderen Festungen in Mordor finden sich auch hier zahlreiche kleinere Türmchen und Aufsätze.

Das eigentliche Bollwerk ergibt sich durch die schachtel-, bzw. zinnenartige Lage der einzelnen schwarzen Wandparzellen, Saurons steinerner Turm in der Mitte der Anlage wurde erst nachträglich hinzugefügt. Seine kronenartige Kuppel ist angeblich drehbar, eine genaue Beobachtung ist aufgrund der steten dunklen, schattigen Wolkenmasse über Mordor nicht möglich.

Bis zur Fertigstellung verbrauchte Mordor unzählige Arbeiter und Sklaven, die ihren Tod während der Bauzeit fanden.

Das Straßennetz verbindet sich nach und nach; die meist erwähnten Ziele auf diesem sind Morannon, die Lager der Armeen und Carach Angren.

Sicher ist, dass Lugbúrz in seiner Entstehungszeit weniger zum Herrschersitz, sondern eher zu einem stark befestigten Militärstützpunkt auserkoren war, erkennbar an den heute noch vorhandenen, jedoch nur von der Elite genutzten Heeresunterkünften, Folterkammern, Waffenschmieden, Verliesen, stillgelegten Bergwerken und verlassenen Zuchthöhlen.

In der landläufigen Meinung wird die Ansicht  vertreten, dass sich im Turm des Shakhburz vor allem mit finsterer Magie und heimtückischer Kriegsplanungen befasst wird.

Ebenso scheint es eine Vielfalt an neuen und effektiven Züchtungen neuer Orkrassen oder anderer Bestien zu geben, deren Eigenschaften durch unnatürliche Eingriffe verstärkt werden.

Trotz der Tatsache, dass sich um Lugburz zu jeder Stunde ein wahres Meer von Orks und anderen Schergen des Dunklen Herrschers tummelt, sind davon die meisten froh, wenn sie nicht zu nah, geschweige in das Gemäuer hinein beordert werden.


Baraddur

Lage

Saurons Festung erhebt sich als schwarzer, gezackter Pfeiler östlich des Schicksalsberges (BS: Ghâsh-Urbh) hin zur Mitte der Ebene von Gorgoroth aus dem, für die Ebene typischen dunkelgrauem, sandigen Stein. Sie hat ihren Sitz auf einem Ausläufer des Aschegebirges, in und unter dessen Felsen sie sich einschlägt und  langsam stetig ausbreitet.

Eine direkte Verbindung zum Fuß des Ghâsh-Urbh verläuft über die gleichnamige Straße, die ebenso wie Lugbúrz 2951 D.Z. ausgebaut wurde.

Sie mündet in die Sammath Naur, einer Art Kammerkomplex an einer Seite des Vulkankegels.

Je näher man auf ihr in Richtung Feste kommt, desto höher wird das Aufgebot an Uruks. An ihrem Ende geht sie in eine breite, teilweise mit Eisen beschlagene Brücke über – dem einzigen, offiziellen Zugang über einem breiten Abgrund. Für viele endet der Weg schließlich an dieser. Das letzte was man sehen kann, ist das riesige, stählerne Tor, welches den Eingang ins Innere bildet. Passierbar ist es für Außenstehende nur mit einer ausdrücklichen Erlaubnis des Ang Durgrat oder anderer ähnlicher Wortführer.

Bei Missachtung dieses Gebotes erfolgt eine sofortige Exekution des Verursachers und sofern bekannt/zurückführbar und entbehrlich, seiner gesamten Einheit, egal welches Ranges der Betreffende ist. Dies geschieht jedoch so gut wie nie.

Über einen parallelen, grob gehauenen Kanal fließt Lava und geschmolzenes Gestein in die tiefe Schlucht, über der die Brücke führt. Mitunter nähren sich hiervon die Schmieden und Maschinerien im Innern, allerdings bietet es auch eine zusätzliche, Verteidigungs- und Schutzlinie.

Mehr zur Kontrolle der Gund Piztor-Einheiten des nahen Umlands, denn zur Bewachung des Tores dient die permanente Anwesenheit vierer Gundul-Maubûren , verteilt stationiert unmittelbar vor der Brücke und hinter dem Tor.

Vermutungen über das Innenleben

Wie bereits erwähnt, teilt man allgemein die Auffassung, dass es in Lugbúrz Bereiche unterschiedlicher Natur gibt.

Ob und inwieweit folgendes auf jeden zutrifft, ist ungewiss – es lassen sich nur vage Richtlinien ausmachen, die sich anhand dessen orientieren, wer oder was ein und aus geht.

Optisch, wie auch ideologisch könnte man grob von drei Sektoren dieser Art ausgehen:

Barad Dur

Barad Dur

1.Die militärische Ebene

Ähnlich der Totenmondlegion in Minas Morgul, findet sich auch hier eine nahezu identische, feste Institution an eigenen Wachen, die wohl auf dieselbe Wurzel zurückzuführen sind. Sie rekrutieren sich entweder aus sehr hochwertigen Goth-Hai innerhalb des stehenden Gund Piztor oder werden speziell für diesen Zweck gezüchtet. Ebenso wie ihre Einheiten in Minas Morgul sind sie der zehrenden Atmosphäre Saurons ausgesetzt. Körperlich gehören sie mit zur Spitze der kontrollierten Zucht, geistig sind sie (ob willentlich oder nicht) in soweit abgestumpft, dass nur noch ihre Loyalität gegenüber dem Auge übrig geblieben ist. Sie gelten als wortkarg, stur, fanatisch und introvertiert. Ihre Führung im Einzelnen wird meist von jüngeren Uruk übernommen.

Ihr Erkennungszeichen ist neben der fast einheitlichen Statur und Bepanzerung aus vollem Stahl, das eingebrannte Symbol des Auges auf ihrer Brust.

Sie beherbergen vor allem die mittleren Schichten der Festung.

Die klerikale Ebene

Obwohl die meisten Kulte der Nazgul ihren Sitz nicht offiziell in Lugbúrz errichteten, haben sie hier wohl die zweitgrößte Anzahl an Mitgliedern inne.

Um die Festung herum bilden sich kleine Lager mit Niederrangigen, seien es Dushatar, Shatraug, oder Thrak, aber auch ausgewählte Sharogal und Bos-Nadak, die an den Turm "pilgern" um ihr Wissen zu erweitern. Während die höhergestellten Gleichgesinnten sich in dem Bollwerk eingraben. 

Für viele ist ein Marschbefehl nach Lugbúrz, egal mit welchem Inhalt er verbunden ist, sofern überhaupt vorhanden, die ungemein größte Ehre ihres kümmerlichen Lebens.

Tief im Innern liegt zudem der Sitz der Shatraug û Shakhbûrz, jene die nur dem Auge allein und keinem seiner Diener Beachtung schenken. Über ihr Tun und Wirken im Turm ist nicht viel bekannt, sie selbst verlassen ihre Räumlichkeiten so gut wie kaum.

Obwohl sie nur teilweise dem Frumgrat zugehörig sind, ist anzunehmen, dass der Ang-Dur-Grat in den oberen Kammern tagt.

 Die "juristische" Ebene

So gern Murdur seine Feinde in den offenen Rachen seiner Armeen wirft, so oft finden sich immer wieder Abkömmlinge unter ihnen, deren zukünftiges Schicksal sich tief in den Kellern Lugbúrz vollendet. Bis ins Erdreich erstreckt sich ein Labyrinth aus steinernen Korridoren unud Verliesen. Seine Folterkammern bieten jede erdenkliche Art an Qualen, seine Vollstrecker sind ruchlos und taub. Die Kerker in Form von gegrabenen Löchern,sind mit Eingängen aus dicken Stahlgittern versehen  und  bieten nebenbei sämtlichem Unrat Obdach. Alle Gefangenen reden meist nach kurzer Zeit.

Das Verhör übernehmen ausschließlich Thrak.

Entgegen aller Gerüchte liegt es den Folterern im schwarzen Turm fern ihr Opfer nach einem Geständnis in den sofortigen Tod zu führen, viel mehr versuchen sie ihn als zusätzliche Pein immer wieder hinaus zu zögern. Sie gehören zu den wenigen, die nach ihrer Ausbildung unter Umständen an andere wichtige Stätten gesandt werden um ihr Werk dort fortzuführen.

Was mit den Gefangenen danach geschieht ist nur vermutbar – möglicherweise dienen sie den Knechten weiterhin als zusätzlicher Vertreib oder man benutzt sie zu diversen Versuchszwecken in Zucht, Alchemie oder Magie.

Die Rolle für Mordor

Umwelt

Bevölkerung

The-Dark-Tower john howe

The Dark Tower von John Howe

Geschichte

Erbaut wurde Lugbúrz von 1000 Z.Z. in verschiedenen Etappen bis ca 1600 Z.Z.

Nachdem es 3441 Z.Z. zum Teil zerstört wurde, wurde seine vollkommene Instandsetzung erst 2951 D.Z. begonnen.  Somit existiert das jetzige Erscheinungsbild der Festung erst seit kurzem und viele der wohl die älteren Generationen an Orks, welche sich des vorherigen Bauwerks noch erinnern können, sehen in dieser Aufrüstung ein Zeichen für eine kommende Großoffensive gegen die Menschen des Westens.


Quellentexte

 

Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA , sofern nicht anders angegeben.