FANDOM



Dushgor

der Fluch Rohans, oder auch Dwimmorlaik

Name Dushgor (Dwimmorlaik)
Attribut der Fluch Rohans
Titel Rûkgoth - Pferdemeister
ursprüngliches Volk Variag
Domäne

Rache, Vergeltung, Flüche, Heimsuchung, Die Zucht der schwarzen Rösser

typische Zauber Furcht, Flüche, Beeinflussung

Der Neunte der Nazgûl (Quenya „Ulaire nertea“) war auch bekannt unter den Namen Der Schwarzer Reiter, Der Plünderer aus Khand, Der Khudriag-Ata (sein Titel als Gottkönig von Khand), Der Weite Reiter, Der Bote von Guldur, Dushgor/Dwimmorlaik und mit Geburtsnamen der Legende nach Ûvatha Achef / Ovatha I / Ûvathar I, der Reiter/ Ûvatha vom Akhev Clan /Ûvtha Achf,

Der Dwimmerlaik ist vielleicht der geheimnisvollste aller Nazgûlu, denn in den Folianten der Gelehrten existieren nur wenige Aufzeichnungen über seine vergangenen Taten. In Rohan ist dieser Ringgeist jedoch mehr gefürchtet als alle anderen, denn er plagt dieses Reich bereits seit unzähligen Jahrhunderten und führt die Schergen des Dunkeln Herrschers gegen die Söhne Eorls. Es ist auch bekannt, dass er die größte und wuchtigste der neun Morgulklingen besitzt. Dushgor wird außerhalb Mordors vor allem von den Variags gottgleich angebetet.

Die Legende vom Dushgor

Die Legende von den schwarzen Rössern


Besondere Aspekte

Hauptaspekte vom Dushgor sind Rache, Vergeltung und ebenso, als Mittel zum Zweck, die Zucht der schwarzen Rösser. Nebenaspekte sind Flüche und die damit verbundene Furcht der Gegner vor Flüchen. Es heißt, dass alle Krieger und Anhänger, die an seiner Seite in den Kampf ziehen, allein durch seine Anwesenheit in einen wahnartigen Blutrausch geraten, der von unerklärlichen Rachegedanken, Wut und Zorn genährt wird. Der Dushgor, kämpfend und auf seinem Reittier sitzend, stößt permanent dunkle Flüche aus und verbreitet damit, neben der Aura des Schreckens, die allen Neunen anhaftet, zusätzlich bei seinen Feinden eine Furcht vor eben diesen Verwünschungen. Diese Aura wirkt sich auch noch nachhaltig auf die gegnerischen Überlebenden der Schlacht aus und treibt sie später in den Wahnsinn.


Der Glaube im Volk

Dushgor

Pferdekopf als Symbol des Kults

Gründe an dem Glauben zu diesem Nazgûl fest zu halten

Der Glaube an den Dushgor ist besonders unter den Variags verbreitet und hat sich im Laufe der Jahrtausende vor allem im südöstlichen Murdur auch unter den dort lebenden Uruku etabliert. Gründe dafür waren, dass der Dushgor ein großer König der Variags war, und dieses Reitervolk ihn schon zu Lebzeiten gottgleich angebetet hat und ihm auf ewig Treue geschworen hat, dass die schwarzen Rösser ebenfalls deswegen geehrt werden müssen und dass, aufgrund dieser Ergebenheit, von jedem Gläubigen Rache für alle schändlichen Taten des Westens geschworen wird. Im Südosten Murdurs, an der Grenze zu und in Khand leben viele Uruk-Clans sowie viele Variag-Uruk- und Variag-Troll-Mischlingsstämme, die mit dieser Tradition nicht brechen. Diese haben schon nach wenigen Jahrhunderten den Glauben in den Norden und Westen Murdurs gebracht und haben dort vor allem mit den Aspekten der Rache und Vergeltung viele Uruku zu ihren Glauben bekehren können, denn nur dieser endlose Rachedurst befähigt die Uruku sich blutdürstig auf ihre Feind zu stürzen. Dies ist für sie der richtige Weg zum Fitgnau. Daher sind es hauptsächlich Nadaku und Thrugu, die in der Anhängerschaft zu finden sind.


Besondere Merkmale von Gläubigen Uruku

Das Symbol vom Dushgor besteht aus Kopf und Hals eines schwarzen Rosses im Seitenprofil mit rot leuchtendem Auge. Dieses Symbol schmückt hauptsächlich die Kleidung der Diener Dushgors auf der Ebene der Schwarzen Rösser und in der anliegenden Zeltburg.
Ins besondere bei den Einsätzen gegen Rohan verzieren die kampfwütigen und blutrünstigen Nadaku unter den Gläubigen ihre Rüstungen und Schilde mit dem Symbol. Gerne wird auch langes Pferdehaar als zusätzliches Erkennungsmerkmal an den Rüstungen verarbeitet.
Die jahrelangen Nadak-Anhänger erkennt man daran, dass sie selbst bei Nichtigkeiten sehr schnell reizbar sind und dass sie rasch von einem verfluchenden Racheschwur in eine schwer einschätzbare, wilde Raserei verfallen, die so stark ist und nicht mehr zu enden scheint, so dass diese in speziellen Käfigen eingesperrt werden müssen. Wenn es zu einer Schlacht oder einem Einsatz kommt, werden diese, vom Wahnsinn Befallenen, in ihren Käfigen in die erste Reihe gekarrt und als chaotisches und tödliches Frontfutter auf die Gegner gehetzt.

Dushgor

Dwimmorlaik by SeSa

 

Der Uruk und sein Glaube, und was er dafür tut

Die weniger kämpferischen Kultisten üben sich permanent im Umgang mit Flüchen und nähren durch Hexerei und polarisierten Erzählungen die Rachegelüste der Anhänger.
Vor allem jedes Jahr und etwa zwei Wochen nach der Tragzeit, wenn viele Stuten an der unheilbaren Pferdekrankheit, die einst von den Ahnen der Rohirrim in den Osten gebracht wurde, verenden, versammeln sich die Kultisten um den Scheiterhaufen mit den Stutenkadavern, um in diesem Moment symbolisch für die „große Keulung“ sowie für das Elend und die Schmach, die die Westvölker vor vergangenen Jahrtausenden verursacht hatten, darzustellen. Bei diesem Fest des Kultes, namens „Zer`Ghaash“, zeigen die Kultisten den Anhängern auf, dass Dushgor durch seinen Rachedurst, die Kraft gewonnen hatte, dem allem ein Ende zu setzen und so mächtig zu werden, um mit seinen Gefolgsleuten dem Fitgnau immer näher zu kommen.
Wilde, tranceartige Tänze und Stakkato Trommelrhythmen verstärken die wutentbrannte Stimmung. Am Ende des Rituals werden Gefangene geopfert und verspeist.
Die Anhänger sind ebenfalls häufig auf Pferdraub aus, denn durch jedes geraubte und zur Zeltburg des Pferdemeisters gebrachte Pferd steigen sie in der Gunst der Oberen Kultisten sowie in der Gunst Dushgors auf.


Der Frûmgrat

Bos'Dushgor - der Kult des Fluches Rohans

Der Kult des Dushgor teilt sich geographisch, wie auch in seinen Aufgaben in zwei Hälften.


Der Kult der Dwimmorlaik-Rächer

Bos'Dushgor-Shapogal 

Die Anhänger dieses Zweiges sind Zeit ihres Lebens darauf bedacht Rache zu verüben, oder dabei zu helfen. Nicht wenige Anhänger dieses Kultes starten seit jeher immer kleinere Angriffe gegen Rohan.Die Anhänger sind gestandene Krieger die den Hass und die Wut bei ihren Mitstreitern verstärken.Einheiten die von einem Shatraug des Dushgor geleitet werden, sind nicht selten Selbstmordkommandos, die fanatisch versuchen ihr Ziel zu besiegen, ohne Rücksicht auf eigene Verluste. Diese Anhänger mit Dushgor selbst waren auch stets federführend in allen Schlachten gegen Rohan. Zweifellos sind auch die Taten dieser Anhänger dafür verantwortlich, dass die Rohirrim stets in Angst vor Dushgor leben, da sie schon seit Jahrhunderten immer wieder heimgesucht werden. Natürlich gibt es auch Anhänger des Dushgor, die nicht gegen Rohan direkt agieren, auch wenn diese eher seltener sind. Die Anhänger des Kultes werden stets durch Rachedurst und Hass ausgezeichnet, der sie vorantreibt und zu ihren Zielen treibt, die sie fanatisch verfolgen.


Der Kult der Dwimmorlaik-Reiter

Bos'Dushgor-Rûkal

Diese Abspaltung des Kultes ist eine verschlossene Gesellschaft über die nicht viel bekannt ist. Der Kult findet sich an einem kleinen Stützpunkt mitten in der Ebene der schwarzen Rösser, und hat sich dort voll und ganz der Zucht der schwarzen Rösser verschrieben. Die schwarzen Rösser sind was ganz besonderes und nur wenige dürfen sie reiten, wie einst das Dur-Hont selbst, die Neun, oder der Mund Saurons.
Die große Kultstätte der Dwimmorlaik-Reiter liegt am “Feld der Schwarzen Gestüte” bzw. in der Ebene der Schwarzen Rösser in Gorgoroth und hauptsächlich östlich an der “Koppel der Schwarzen Rösser” bei der Zeltburg Olbamarl, wo sich ebenfalls zahlreiche Stallzelte und Gatter befinden, und wo die geraubten Pferde, die zur Zucht gedacht sind, untergebracht werden. Die Zeltburg des Dushgor steht direkt auf der Grenze zum benachbarten Khand. Sie befindet sich außerdem am Fuße der Koppel, die sich auf einem ca. 35 Quadratmeilen großem und sehr schwer zugänglichem Hochplateau nördlich des östlichsten Ausläufers des Schattengebirges befindet. Sie bildet mit ihren seitlichen steilen ca. 60 Fuß hohen Abhängen einen natürlich abgegrenzten Bereich, wo zurzeit etwa 30 Rösser Dushgors auf den Grasflächen aufwachsen und leben. Als Zugang zum Plateau dient ein breiter Tunnel, der von den Hauptstallungen der Zeltburg etwa 900 Fuß durch das Innere des Plateaus nach oben führt und innerhalb eines großen Gatters mit Stallungen endet. Hier befindet sich ebenfalls der Eingang zur Kavernenstadt Olbamarl, die sich weit ins Innere des Plateaus erstreckt. Die Zeltburg selber ist ein einzigartiges Bauwerk in Mittelerde. Sie ist eine riesige, mehrstöckige Jurtenburg. Auf den ersten Blick meint man, sie bestände aus normalen bräunlich-grauen Zeltplanen, doch in Wirklichkeit ist sie steinern. Als der Dushgor vor tausenden von Jahren dort seinen Stützpunkt errichtete, um in der Nähe seines Rosses zu bleiben, baute er die Burg nach und nach aus abgezogenen Häuten von Steintrollen aus dem Schattengebirge, die nachts gejagt, getötet, gehäutet, dann lichtdicht verpackt wurden und ebenso nachts über die Jurtengerüste gespannt wurden. Beim ersten Tageslicht bestand dann seine Burg wieder aus mehreren Steinschichten zusätzlich.


Das Tagesgeschehen innerhalb der Burg und bei den Kultisten auf und unterhalb des Plateaus ist ausnahmslos durch die Zucht der Schwarzen Rösser geprägt. Dafür bringen die Anhänger dauernd neue Pferde an, bzw. hauptsächlich Stuten. Die geraubten und aussortierten Hengste werden tief ins Landesinnere von Khand geschafft, wo sie, vor der Seuche sicher, von den Variags geritten werden. Die Stuten werden von erfahrenen Kultisten oder gar vom Pferdemeister selber begutachtet und als für die Zucht brauchbar mit dem Symbol Dushgors gebrandmarkt. Sind die Stuten rossig, werden sie durch den Tunnel zur Koppel geführt damit die Schwarzen Hengste sie decken können.
Nach ca. 11 Monaten Tragzeit werden sie auf dem Plateau von den Anhängern wieder eingefangen und in dem Gatter am oberen Tunnelende eingepfercht. Nachdem das Fohlen da ist, wird es untersucht. Ist es eine Stute, so wird sie mit dem Muttertier zum Verenden in ein Gatter außerhalb der Zeltburg gebracht. Ist es ein gesunder Hengst, wird er von den Kultisten in den oberen Ställen gepflegt bis es kein Bedarf mehr nach Milch hat.


Die Kultisten sorgen sich ebenfalls um die Schwarzen Rösser, die sich gut bewacht in den Hauptstallungen von Dushgors Burg befinden. Diese auserwählten neun Hengste werden nach Gorgoroth zur Ebene der Schwarzen Rösser gebracht. Durch die Hohe Magie des Shakh'bûrz zusätzlich gestärkt, warten sie dort auf ihren Einsatz für die Nazgûlu.
Einige wenige Kultisten sind auf der Jagd nach den Mearas der Rohirrim, um diese für die Zucht zu rauben, in dem Glauben die Ansteckung und somit die Seuche, die den schwarzen Hengsten anhaftet und unter den Uruku „Zer“ genannt wird, einzudämmen, um dann für Murdur und dem Fitgnau ein ganzes Reiterheer mit den „Schwarzen“ aufzustellen, aber vorerst dürfen nur wenige besondere Personen diese Pferde reiten.
Einmal im Jahr bereiten sie das „Zer`Ghaash“ vor und begleiten die Kulthandlung.


Ihre Einstellung zu den anderen Kulten

Shatraug-Goth
Die Gläubigen unterstützen den Kult des Hexenkönigs mit Ehrfurcht, Hingabe und Bewunderung, denn sein vorbildhafter Terror und seine Zerstörungskraft sind erstrebenswerte Ziele der rachehungrigen Anhänger des Dushgor.


Khamûl Ghânshal
Die magischen Fähigkeiten des Ostlings und seiner Kultisten werden zwar als zielführend angesehen, doch bezieht sich bei den Anhängern des Dwimmerlaik die Nutzung von Magie nur auf das Wirken von Flüchen. Alles andere wird als verweichlichte Zauberspielerei angesehen, denn die wahre Handarbeit der Kriegskunst hat einen höheren Stellenwert.


Burgûl-Goth
Der Kult des Schattenlords wird als geeignetes Instrument der Rache angesehen, obwohl die Kultisten des Dushgor die offene Konfrontation bevorzugen, anstatt der oft heimlichen Meuchlerei des Bos Burgûl-Goth.


Maugoth-Mor
Weil der Kult des Dushgor weiß, dass die Maugoth-mor-Anhänger sie nicht als ernsthafte Bedrohung ansehen, haben sie auch wenig zu befürchten. Doch gibt es tatsächlich mal eine gefährliche Situation zwischen Anhängern der beiden Kulte, wird die spätere Vergeltung von Seiten des Dwimmerlaik-Kultes drastischer als gewohnt ausfallen.


Ghadhûmûrzal
Unter den Anhängern des Dushgor gibt es zwiespältige Ansichten zum Kult des Befleckten. Zum einen soll der Fünfte der Nazgûl aus Sicht von einigen Anhängern die Quelle sein, die die Seuche der Rösser, die auf andere Lebewesen übertragbar ist, verbreitet und Elend gebracht hat. Zum anderen sieht man in dem „Seuchen-Kult“ auch die Möglichkeit, dem „Zer“ Herr zu werden um letztendlich eine ganze Reiterarmee mit den „Schwarzen“ zu versorgen. Wie die Kulte weiterhin zueinander stehen, wird die Zukunft zeigen.


Narkû-Mat
Die exzessive „Lebensfreude“ wird von den Anhängern des Dushgor mit denen des Unsterblichen geteilt. Ansonsten haben diese beiden Kulte nichts miteinander zu tun.


Quûral
Handel und Intrigen stehen klar im Widerspruch zu Raub und offener sowie disziplinloser Konfrontation. Diplomatie und Verhandlungen sind, bis auf unter Gleichgesinnten, bei den Anhängern des Dushgor verpönt.


Mautark
Diszipliniertheit, Gehorsamkeit, Loyalität und Treue werden vom Kult des Dushgor als überflüssig angesehen, wenn ein Uruk weiß, was er zu tun hat und wofür er bestimmt ist.

Gegebene Ausbildungsmöglichkeiten

Thrak

Selten finden sich unter den Kultisten Thraku. Rachewahn und Hetzreden sowie Flüche, die sich aus lauter Undiszipliniertheit und Unüberlegtheit gegen sich selber richten, sorgen für ein schnelles, aber dann auch spektakuläres Ableben. Die wenigen, die sich halbwegs über längere Zeit unter Kontrolle haben, sind im Auftrag des Auges auf der Suche nach den edelsten Pferden zur Zucht der Schwarzen, oder bauen heimlich ganze Truppen an "Käfig-Uruku" auf.


Shatraug

Im Westen und Norden Murdurs beeinflussen hauptsächlich die Shatraugu die Rächer-Anhänger des Dushgors, treiben sie in den Rachewahn und üben sich in der Anwendung von Flüchen. Für die Weisheiten und Lehren werden sie von wenigen Dushatâru begleitet.


Dushatâr

In der Zuchtanlage der schwarzen Rösser und in den Uruk-Clans und Variag-Stämmen im Osten und Südosten Murdurs, die den Dushgor verehren, sind es hauptsächlich die Dushatâru, die die Weisheiten und Lehren des Pferdemeisters verbreiten und ihre Angehörigen beeinflussen. Beim “Zer`Ghaash” werden sie zusätzlich von den wenigen Shatraugu der Stämme unterstützt.

Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA , sofern nicht anders angegeben.