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Die Legende vom Dushgor

Ûvathas Herkunft

Ûvatha „der Reiter“, der neunte und undisziplinierteste der Nazgûlu des Shakh`bûrz, wurde 1970 Z.Z. als Ûvathar Achef in den Kavernen Olbamarls geboren. Sein Vater Kîonid Achef war ein im Exil lebender Ioriag Prinz aus dem späteren Laorki im östlichen Kha-on (das damalige Khand). Der junge Krieger teilte das Leid und die Unsicherheit seiner Familie auf ihrer fortlaufenden Flucht, und das Nomadenleben, das er in seinem frühen Leben führte, härtete ihn für die kommenden Herausforderungen ab. Ûvatha ritt ein Pferd früher als je ein Ioriag geglaubt hatte und tötete seinen ersten Gegner bevor er sieben Jahre alt war. Als er fast 18 Jahre alt war, im Jahr 1988 Z.Z., führte er einen Flügel leicht Berittener der Rebellenarmee seines Vaters in der Schlacht von Noz Peka (Variag für „Messerfluss“) an, wo sein mutiger Angriff auf die Leibgarde des Königs der Südioriags den Krieg entschied, was dafür sorgte, dass seine Familie den Thron von Ober-Kha-on wieder inne hatte.
Kîonid Achef starb allerdings wenig später am Messerfluss, und so nahm sich sein Bruder Mionid den zweitmächtigsten Thron unter den südlichen Ioriags. Kîonids Sohn sollte nach alter Ioriag-Tradition zum Tode verurteilt werden, aber dem jungen Ûvatha gelang die Flucht und er ritt gen Westen nach Sturlurtsa Kha-on, der Hauptstadt Unter-Kha-ons. Dort wurde er nur „Der Reiter“ genannt, und er sicherte sich die Unterstützung von König Urig Urprof und somit von zwei Dritteln der Ioriag. Er wurde im Jahr 1999 Z.Z. zum Kriegsherrn der Hauptarmee Unter-Kha-ons ernannt und stürzte die Urprof-Dynastie ein Jahr später. Als er sich dann dem Herrschaftsgebiet seines Onkels Mionid zuwandte, zerschmetterte er die Pferdekrieger von Ober-Kha-on noch im gleichen Jahr, und einte erstmalig Kha-on.
2002 Z.Z. nahm Ûvatha einen Ring als Geschenk des Herrschers von Murdur an, und wurde zum Neunten der neun Könige im Dienste des Shakh`bûrz.


Ûvatha der Nazgûl

Murdur war schon immer ein wichtiger Verbündeter von Kha-on, und der dunkle Herr kannte die Ioriag sehr gut. Bereits vor dem Aufstieg Ûvathas war er mit der brutalen Kultur stark verbunden. Nach der Vereinigung Kha-ons unter dem „Reiter“, wurden die Ioriag zu des Shakh`bûrz nützlichsten und unbarmherzigen Werkzeuge seiner Eroberungen.
Sie sicherten Nûrns offene östliche Grenze und dezimierten die Völker, die Adûnabêth (Mautark, der Achte der Nazgûl) in Nah-Harad bedrohten. In den nächsten 1260 Jahren, überfiehl Ûvathas Volk seine Nachbarn und weitete den Schatten nach Norden und Süden ihres Königreichs aus.
Die Ioriag kontrollierten den Handel entlang des Ered Harmal, dem östlichen Grenzgebirge Kha´ons, und wetteiferten mit den mächtigen Númenórern um die Gunst der Handelsprinzen aus Harad.
Im Jahre 3259 Z.Z. führte der Reiter seine Hauptarmee durch Relmether und Talathrant.
Die nächsten zwei Jahre hindurch kämpften die Ioriag an der Seite der Chailûza-Krieger des fünften Nazgûl Ren, auch Ghadhûmûrzal - der Befleckte - genannt, was zur Chailûza-Eroberung von Khargagis Ahar führte.
Ûvathas Krieger erhielten die Hälfte der Beute der besiegten Ahar und kehrten nach Kha-on zurück. Gerade als sie zurückkamen, erreichte die erste Schiffsflotte des númenórischen Königs Ar-Pharazon Umbar. Die númenórische Invasion und ihr darauffolgendes, überwältigendes Aufgebot an Waffen und Kampfkraft führte dazu, dass der Shakh`bûrz im Jahr 3262 Z.Z. zu Verhandlungen nach Númenor ging. Als der Shakh`bûrz sich auf dem Insel-Kontinent Númenor aufhielt, zog sich der Ioriag-König vor den westlichen Streitkräften in seiner geheimen Festung in Olbamarl in den Bergen des nördlichen Kha-on zurück.
Nach dem Fall Númenors 3319 Z.Z. begann der Dunkle Herr wieder mit der Herrschaft über Murdur. Ûvatha ritt ebenfalls zurück nach Murdur, um seinem Meister weiter zu dienen. Als Bote des Dur-Hont nahm „der Reiter“ 3429 Z.Z. an den Feldzügen des Shakh`bûrz in Rhovanion und Ithilien teil. Dushgor war am Dunklen Turm, als dieser 3434 Z.Z. von der letzten Allianz der Golugu und Sharaz belagert wurde, und schritt am Ende des Zweiten Zeitalters (3441 Z.Z.) ebenso wie der Shakh`bûrz in die Schatten als der Lug´bûrz zerstört wurde.


Ûvatha/Dushgor im Dritten Zeitalter

Ûvatha erschien in Mittelerde ca. 1050 D.Z. und kehrte zu seinem alten Sitz in Olbamarl zurück. Fünfzig Jahre später krönte er sich zum König der Variag als er über den blutigen Leichnam seines Vorgängers Uonid Irbo stand. 540 Jahre Schreckensherrschaft folgten und Ûvatha ließ die erbarmungslosen Variag-Stämme auf die unglücklichen Länder im Norden und im Süden los. Das Herrschaftsgebiet des Königreichs von Khand erweiterte sich rasend über das nordöstliche Harad und das südliche Rhun, und weitete sich von dort aus allmählich bis zu den westlichen Ufern des großen Flusses Talathrant und zur südlichen Küste des Sees von Rhun aus. Tribute kamen zu Ûvathas Hof von den Nuriag von Nurad und den Asdriag des östlichen Rhun – der Variag engsten Verwandten. Nur die Lage zweier weiterer Nazgûl-Königreiche – die Reiche von Adûnabêth in Nah-Harad und von Ren in Chey Sart – hielten den Herrn von Khand davon ab, ganz Zentral-Mittelerde für sich zu beanspruchen.
Ûvatha regierte seine Ländereien mittels eines Systems lockerer aber unbarmherziger Schirmherrschaften und seine Abreise von Sturlurtsa Khand im Jahre 1640 D.Z. zeigte eine kontinuierliche Abnahme des Variag-Vermögens, das bis zu seiner Rückkehr anhielt . Während der Variag-König sich mit sieben weiteren Nazgûlu zusammengetan hatte, um mit ihnen die Grundsteine der Rückkehr des Shakh`bûrz nach Murdur zu legen, hatten seine Untertanen begonnen, ihre eigenen Lehen selbstständig zu verwalten. Frieden war über das Königreich von Khand gekommen und die unterdrückten Völker hatten allmählich das Joch der Variag gebrochen.
Das Schwinden der Variag-Macht empörte Dushgor und sorgte den Shakh`bûrz.
So ritt „der Reiter“ in 1854 D.Z. wieder zurück nach Khand und begann wieder mit seiner Herrschaft. Diese Tat setzte Saurons Plan in Bewegung, denn sie diente als Auslöser für eine Reihe von Ereignissen, die dazu führten, dass die ersten Ostlingseinwanderungen in Rhovanion begannen, denn Ûvatha brachte schnell wieder Ordnung ins Machtgefüge, zerschmetterte die örtlichen, selbstsüchtigen Lords, baute seine Reiterarmee wieder auf und begann einen erbarmungslosen Rückeroberungsfeldzug.
Die Nuriag wurden die ersten Opfer seines rachsüchtigen Zorns und als diese sich nordwärts ins Innere Rhûns zurückzogen, um ihren mächtigeren Vettern zu entfliehen, drängten diese relativ brutalen Stämme aus Nurad die Völker, auf die sie trafen, immer mehr nach Westen.
Gruppen der Asdriag wanderten über die Talath Harroch (S.“Südliche Pferde Ebene“) des südlichen Rhovanion, während die Sagath und die Logath Bündnisse sich gen Westen entlang der Ufer des Binnenmeeres bewegten. Die Logath wanderten mit großen Wagen und wurden unter den Nordmännern und Gondorianern als Wagenfahrer bekannt. Während sie in Rhovanion vorrückten, kämpften sie 43 Jahre lang (1856-1899 D.Z.) gegen das Königreich von Gondor und seinen Nordmannverbündeten, bevor sie vor den Dunedain jenseits des Anduin standen.
Des Shakh`bûrz Plan, Gondors Herrschaft über Rhovanion zu zerstören, ohne seine Präsenz zu verraten, zeigte Erfolg.
Dushgor kehrte 1940 D.Z. nach Murdur zurück, und verursachte Aufruhr in Khand, denn
für die Variag fiel seine Abreise unglücklicherweise mit einer neuen Bedrohung aus dem Osten einher. Einige der wilden Igath Stämme, die östlichsten der Wagenfahrer-Bündnisse, drangen auf der Suche nach neuem Weideland durch die Kluft von Khand, eine der wichtigsten Handelsrouten und strategisch wichtig, denn östlich davon galt es Murdur zu schützen.
Dadurch betrat nun Ovathar Achef (Ovatha I) die Bühne. Als Nachkomme und Marionette des Dushgor beanspruchte Ovathar den Variag-Thron. Er ritt nach Osten und traf sich dort mit Avas III, dem Hoch-Häuptling der Wagenfahrer und bot ihnen freien Durchgang durch Khand an als Ausgleich für Frieden. Die Igath scheuten sich, denn sie waren sich der Schwierigkeiten bewusst, falls Ovathar alleine gegen Gondor vorgehen sollte. Und so schlossen die beiden Völker ein zusätzliches Bündnis mit den südlich benachbarten Haradrim.
1944 D.Z. marschierten die Igath, Haradrim und Variag gemeinsam in Richtung Ithilien, in der Hoffnung, Gondor zu „knacken“, während zeitgleich die Gondorianer einer weiteren Gefahr der Wagenfahrer im Norden ins Auge blickten.
Es war ein hervorragender Plan, aber die undisziplinierten Horden von Avas und Ovathar wurden von Gondors südlichem Heer geschlagen. Earnil II beendete die Bedrohung, die durch Ovathas Diplomatie entstanden war.
Im Jahre 2000 D.Z. schloss sich Ûvatha für den Überraschungsangriff auf Minas Ithil den anderen Nazgûl an. Der Reiter blieb dort während der Belagerung für die folgenden zwei Jahre und kehrte zurück nach Khand, als die Marmormauern der Festung fielen.
Seine Ankunft in seiner Heimat war der Anfang seiner letzten Regentschaft als König der Variag.
Bedroht durch den Weißen Rat verließ der Shakh`bûrz seinen Sitz in Kâr Dush'Mor Taubûrz`ishi im Jahr 2941 D.Z. und kehrte zurück nach Murdur. Er machte seine Präsenz zehn Jahre später bekannt, als er den Wiederaufbau des Lug`bûrz befahl. Als die Steine sich auf dem magischen Fundament des dunklen Turms im Jahr 2951 D.Z. aufrichteten, reisten Ûvatha und zwei weitere Ringgeister (Khamûl Ghânshal, der zweite Nazgûl, und Adûnabêth) zurück nach Kâr Dush'Mor und übernahmen die Zitadelle.
Dushgors Aufgabe war es, mittels regelmäßiger Reisen Bote und Bindeglied zwischen Kâr Dush'Mor, Lug`bûrz und Dushgoi zu sein. Über die nächsten 67 Jahre handelt Ûvatha als ruheloser Kurier, der Nachrichten zwischen Khamûl, Shatraug-Goth und und dem Shakh`bûrz übermittelt.
(Quelle: von Blozbarz frei aus dem Englischen der Merp.wikia.com)

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